Berichte, Texte und Bilder über Amphibien und deren Schutz
Die Texte und Bilder über unsere Amphibien können Sie sich, wenn Sie wollen, in lückenloser Reihenfolge ansehen. Sie können aber auch aus der Nachfolgenden Tabelle einzelne Berichte gezielt auswählen.
| Laubfrösche | |
| Lurche (Kröten und Frösche) | |
| Blindschleichen (in Arbeit) |
Wenn Sie nach einem bestimmten Begriff suchen, können Sie dieses Wort oder im Zweifelsfall nur einen Teil des Wortes in das markierte Feld eintragen und so zum Ziel kommen. Die Fundstelle wird blau unterlegt angezeigt.
Wenn Sie nach dem ersten "Suchen" das Suchwort noch an anderen Stellen im Text vermuten brauchen Sie nur den Mauszeiger wieder in das Suchfeld setzen und die Entertaste erneut drücken. Es wird dann die nächste Stelle im Text gesucht. Dies Verfahren funktioniert beliebig oft.
Der Laubfroscheine stark gefährdete Amphibienart
Ein König sucht sein ReichIm Rahmen des Laubfroschprojektes des Biologischen Instituts Metelen werden insbesondere folgende Aspekte vom dem Institut in Metelen untersucht:
|
LurcheLurche, das sind alle im Wasser und auf dem Land lebende wechselwarmen Wirbeltiere. Sie sind heute insgesamt als Tiergruppe gefährdet. In Nordrhein-Westfalen sind von 18 Arten allein 4 vom Aussterben bedroht.
Besonders gefährdet sind die Erdkröten. Diese sind Landbewohner und ernähren sich von Würmern, Schnecken, Insekten und vertilgen davon erhebliche Mengen. Wurden sie früher wegen ihres braunen, warzigen Aussehens als „hässliche" Kröte abgewertet, so erkennt man sie heute als kostenlose und ungiftige Nützlinge zu Schädlingsbekämpfung an. Die vorwiegend nächtlich aktive Erdkröte verlässt in den ersten feuchtwarmen Frühlingsnächten ihr Winterquartier, um sich in dem nahen Gewässer zu paaren und Laich abzulegen. Die Tiere finden stets zu jenem Gewässer zurück, aus dem sie sich vom Ei bis zur kleinen Kröte umgewandelt haben. Auf diesem Weg werden die langsam wandernden Kröten beim Überqueren von Straßen zum großen Teil getötet. Der Straßentod ist dabei nur einer von vielen Gründen dafür, dass die Amphibienbestände immer mehr abnehmen. Weitere Gründe hierfür sind der Verlust der Lebensräume (Kleingewässer. Hecken, breite Feldraine) sowie Flurbereinigung und Pestizideinsatz. Das hat alles dazu geführt, dass im hiesigen Raum Arten wie z.B. die Knoblauchkröte und Kreuzkröte vom Aussterben bedroht sind. Wegen des starken Rückganges der Lurche müssen wir fürchten um:
Die wesentlichen Ursachen für den Rückgang der Lurch-Population
ist der Verlust der Laichmöglichkeiten.
Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung der Lebensräume der Lurche
Hilfsmaßnahme: Neuanlage von Kleingewässern
Lurche benutzen bestimmte Wanderstraßen. Das Überqueren von Straßen mit Autoverkehr kann daher gezielt durch Schutzzäune verhindert werden. Sie setzt man als Sofortmaßnahme ein. Als Baumaterial verwendet man Plastikfolien oder Maschengewebe (Stärke über 0,15 mm), und gräbt diesen ca. 5 cm tief in den Bodenein und befestigt ihn an kurzen eingeschlagenen Pfählchen. Der Zaun muss eine Höhe von 40—50 cm haben. Zusätzlich müssen von der Straße abgewandt Fanggefäße mit Bodenlöchern alle 30—50 m eingegraben werden. In diese Gefäße fallen die Kröten bei ihrer Wanderung entlang des Zaunes und können so nicht auf die Straße gelangen. Später werden die Fanggefäße 1 x täglich am Morgen kontrolliert und über die Straße getragen. Letztlich können auch Krötentunnel unter der Straße verlegt werden. Diese Röhren mit einem Durchmesser von 40—50 cm können bei öffentlichen Straßen und Wegen aber nur von den zuständigen Behörden oder in deren Auftrag verlegt werden und sehr kostenintensiv. Damit erübrigen sich dann tägliche Transporte. Zusätzlich erleichtern Leitgräben den Lurchen die Passage. Sie weisen ihnen den Weg zur Röhre. Ungefährdet können dann die Tiere zu ihren Laichgewässer wandern und sich fortpflanzen.
|