Aktuelles

Borkener Zeitung vom 9. September 2019

Veröffentlicht am 13. September 2019 in der Kategorie Presse

Auf den Spuren der Fledermäuse

Natur- und Vogelschutzverein lud zur Beobachtung ein

Passend zur einsetzenden Dämmerung lud der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken am Freitagabend zur Fledermausnacht an der Burg Gemen ein. „Besonders Kinder finden es spannend, mit der Taschenlampe spazieren zu gehen, wenn es langsam dunkel wird“, freute sich Hans-Günter Böing, Leiter der Werkgruppe, auch über die jungen Teilnehmer.

Als Fledermausexperte war Dr. Carsten Trappmann aus Münster eingeladen worden. Zur Veranschaulichung seines Vortrages brachte er drei verschieden große Fledermausmodelle mit. „Fledermäuse sind heimlich lebende Säugetiere, die sich in der Dämmerung auf die Suche nach Nahrung begeben. Sie sind die einzigen Tiere, die nachts Insekten fangen. Sie fressen ungefähr drei Gramm. Ihre angefressenen Reserven aus den Sommermonaten reichen für den ganzen Winter, da dann ihre Körperfunktionen sehr zurückgefahren werden. In den Wintermonaten wie auch tagsüber halten sie sich gerne in Kellergewölben auf“, erklärte er.

Dank des Ultraschallecholotes mit Hilfe ihrer Schreie können die Tiere ihren Weg mit den Ohren finden. Diese Schreie hören wir Menschen kaum. Daher benutzte Trappmann einen Fledermausdetektor, der mit einem Lautsprecher, verbunden war, um diese Schreie hörbar zu machen.

An der Gräfte der Burg entdeckte die Gruppe die Zwergfledermaus und die Rauhautfledermaus. Einige Kinder versuchten mit ihren Taschenlampen die fliegenden Tiere zu sehen. Je weiter sich die Gruppe von der Burg entfernte, umso dunkler wurde es. So konnte auch die Wasserfledermaus entdeckt werden. Sie hält sich überwiegend dicht an der Wasseroberfläche auf.

Zwischen den Stationen vermittelte Trappmann weitere wissenswerte Einzelheiten über die nachtaktiven Tiere.

Zudem beantwortete der Experte gerne Fragen wie: „Wissen die Fledermäuse noch, wo sie den letzten Winter verbracht haben?“ „Ja, das merken sie sich“, antwortete Trappmann.

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Borkener Zeitung vom 5. September 2019

Veröffentlicht am 12. September 2019 in der Kategorie Presse

Neuer Kalender wirbt für Artenschutz

Politik und Natur- und Vogelschutzverein loben Blühstreifen

Früher sei die Goldammer noch ein im Alltag häufig zu sehender Vogel gewesen, berichtet Hans Wilhelm Grömping vom Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken. Heute würden viele junge Menschen diesen Vogel gar nicht mehr erkennen, so selten sei die Art geworden. Auf solche gefährdeten heimischen Tierarten will der Verein mit einem Kalender aufmerksam machen, der am Mittwoch im Beisein der Borkener Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und von Landrat Dr. Kai Zwicker vorgestellt wurde. Der Verein verweist in dem Kalender auf die Notwendigkeit des Erhalts von Naturräumen. Als positives Beispiel nennt Vorsitzender Jochen Teroerde Blühstreifen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Kreislandwirt Heinrich Emming betonte: „Wir Landwirte sind in der Pflicht beim Artenschutz.“ Deshalb setzte man sich etwa für Blühschneisen ein. Das lobte Bürgermeisterin Schulze Hessing. „Nachhaltige Flächenentwicklung ist zum Nutzen aller.“

Der Kalender ist für acht Euro unter anderem im Ticketcenter der Borkener Zeitung, Bahnhofsstraße 6 in Borken, erhältlich. Der Erlös kommt der Arbeit des Natur- und Vogelschutzvereins zugute.

Link zum Artikel auf www.borkenerzeitung.de

Kalender 2020 „Die Artenvielfalt bewahren“

Veröffentlicht am 11. August 2019 in der Kategorie Aktuelles

Der Kalender „Die Artenvielfalt bewahren“ des Natur- und Vogelschutzvereins im A3-Hochformat ist jetzt zum Preis von 8 € erhältlich.

Derzeit gibt es die nachfolgenden Bezugsmöglichkeiten.

  • Buchhandlung Eggers-Michelbrinks, Johanniterstr. 26, 46325 Borken
  • Gartencenter Wansing, Dülmener Weg 12, 46325 Borken
  • Haddick & Sohn GmbH, Bocholter Str. 111, 46325 Borken
  • Landwirtschaftskammer NRW, Kreisstelle Borken,Johann-Walling-Str. 45, 46325 Borken
  • Naturparkhaus Raesfeld, Hagenwiese 40, 46348 Raesfeld
  • Ticketcenter der Borkener Zeitung, Bahnhofstraße 6, 46325 Borken
  • TouristInfo Borken , Neutor 5, 46325 Borken
  • Touristinfo Velen, Ramsdorfer Str. 19, 46342 Velen
  • kult Westmünsterland, Kirchplatz 14, 48691 Vreden
  • HeiDinner, Rathausplatz  46359 Heiden am 25.Oktober ab 16 Uhr
  • Gemeinde Heiden, Rathausplatz 1 46359 Heiden
  • Borkener Feierabendmarkt  am 10. Oktober von 15-19 Uhr
  • Abholung nach Abstimmung via Telefon oder E-Mail bei Jochen Teroerde
  • Bei Abnahme von 15 oder mehr Exemplaren ist eine Lieferung innerhalb von Borken möglich.

Zuletzt aktualisiert am 3. September 2019

Buchvorstellung: Spechte & Co.

Veröffentlicht am 07. August 2019 in der Kategorie Bücher

Volker Zahner/ Norbert Wimmer – Spechte & Co.

Sympathische Hüter heimischer Wälder

Wie keine andere Vogelfamilie stehen unsere Spechte für den Lebensraum Wald. Sie bauen Höhlen und erschließen Nahrungsquellen für eine Vielzahl von Tierarten, womit ihnen eine besondere Bedeutung für dieses Ökosystem zukommt. Zahlreiche faszinierende Anpassungen an den Baum zeichnen diese Gruppe aus, ebenso wie ihre hohen kognitiven Fähigkeiten. Sie stellen somit ein Lehrstück für ökologische Zusammenhänge und Vernetzungen dar. Aufällig sind ihr Trommeln und ihre Rufe im Frühjahr und Herbst. Selbst geschaffene Schmieden als eine einfache Form des Werkzeuggebrauchs, Ringelspuren an Bäumen, die selbst gezimmerten Höhlen und die nahezu allgegenwärtigen Hackspuren zeugen von der Präsenz der Spechte in unseren Wäldern.
Dieses Buch möchte mit faszinierenden Bildern und verständlichen Texten sowohl die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wäldern und Spechten als auch die faszinierenden Überlebensstrategien unserer Spechte nahebringen und zudem für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wald werben.

Prof. Dr. Volker Zahner arbeitet als Zoologe und Tierökologe an der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan. Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Beiräte und Sprecher des Beirats des Landesbundes für Vogelschutz.

Norbert Wimmer hat Forstwirtschaft studiert und fotografiert seit seiner Jugend Tiere und Natur mit dem Schwerpunkt Wald. Seit zehn Jahren ist er als Natura 2000-Gebietsbetreuer für die Umsetzung des integrierten Waldnaturschutzes in den Landkreisen Lichtenfels und Coburg verantwortlich.

168 S., 197 farb. Abb., 5 s/w Abb., 19 Karten, geb., 16,5 x 23 cm
ISBN 978-3-89104-818-4
Best.-Nr.: 315-01197
€ 19,95

Borkener Zeitung vom 8. Mai 2019

Veröffentlicht am 21. Mai 2019 in der Kategorie Presse

Zukunft des Vogelgeheges: „Ergebnis offen“

Rückzug des Vogeschutzvereins

Die rettende Lösung hat sich noch nicht abgezeichnet fürs Vogelgehege im Stadtpark. „Es haben sich zwar einige Leute bei mir gemeldet, nützliche Hilfsangebote waren aber nicht dabei“, sagt Jochen Teroerde, Vorsitzender des Natur- und Vogelschutzvereins. Der Verein hatte angekündigt, den Betrieb der Anlage nach über 50 Jahren abgeben zu wollen (die BZ berichtete).

Nach der Ankündigung war die Aufregung groß – vor allem in den sozialen Netzwerken. Aufrufe zu Spendenaktionen und andere Ideen nach dem Motto „man müsste mal“ wurden auf Facebook diskutiert. Passiert ist allerdings nichts. „Wir sammeln ja kein Geld, sondern wir brauchen Leute, die ihre Freizeit investieren“, stellt Teroerde klar. Ein paar Anrufe gab es wohl, „aber sobald klar ist, wie viel zeitlicher Aufwand dahintersteckt, fällt die Klappe ganz schnell“. Denn mit ein bisschen Futter verteilen ist es nicht getan. Drei bis vier Stunden pro Einsatz kommen schnell zusammen, da auch die Gehege gereinigt und andere Aufgabe erledigt werden müssen.

Mit zwei Vereinen hat Teroerde gesprochen, ob sie die Anlage übernehmen wollen. „Da haben wir aber bisher nichts mehr gehört“, so Teroerde. Die Hoffnung will er aber noch nicht aufgeben.

Die Stadt ist zwar Eigentümerin des Geländes, wird den Betrieb aber nicht übernehmen. Sie hat den Natur- und Vogelschutzverein in all den Jahren finanziell und personell unterstützt. Laut Teroerde wurden drei Viertel der Futter- und die kompletten Energiekosten aus der Stadtkasse bestritten. Hinzu kommen häufige Einsätze durch den Bauhof bei Umbau- und Reparaturarbeiten. Darüber hinaus wird es aber keine Unterstützung personeller oder finanzieller Natur geben.

„Wir sind dem Natur- und Vogelschutzverein für sein jahrzehntelanges Engagement dankbar“, sagt Jürgen Kuhlmann, Technischer Beigeordneter der Stadt Borken. „Wir müssen aber auch auf eine Vergleichbarkeit mit anderen Vereinen bei der Frage der Unterstützung achten.“

Laut Kuhlmann steht die Stadtverwaltung noch in Kontakt mit möglichen Interessenten für eine Weiterführung. „Ergebnis offen“, sagt er zum Stand der Dinge.

Klar sei: „Wenn jemand die Nachfolge des Natur- und Vogelschutzvereins antritt, dann muss das genauso gut und artgerecht erfolgen.“

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Borkener Zeitung vom 26. April 2019

Veröffentlicht am 21. Mai 2019 in der Kategorie Presse

Vogelgehege vor dem Aus

Betreiberverein will Anlage abgeben

Der Natur- und Vogelschutzverein will den Betrieb des Vogelgeheges im Stadtpark abgeben. Das bestätigte der Vorsitzende Jochen Teroerde gegenüber der Borkener Zeitung. „Wir sind zu wenige, um den Betrieb aufrechterhalten zu können“, fasst Teroerde die Lage zusammen. Man könne die Fütterung der Tiere nicht mehr gewährleisten. In den äußeren Volieren befinden sich noch einige Vögel, die größeren Gehege im hinteren Teil der Anlage sind aber leer. „Wir haben die Tiere schweren Herzens nach und nach abgegeben“, sagt Teroerde. An andere Vereine und an Händler von Zuchtvögeln.

In den vergangenen Jahren hat der Verein immer wieder versucht, neue Helfer zu finden (die BZ berichtete) – in der Summe waren die Bemühungen aber vergebens. Im Sommer 2018 hatte der Vorstand bei der Stadt eine 450-Euro-Kraft zur Unterstützung beantragt. Aus dem Rathaus gab es aber eine Absage, wohl aus Sorge, auch andere Vereine könnten dann Ansprüche stellen. In der vergangenen Woche hat es laut Teroerde ein Gespräch mit dem Technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann gegeben. Der war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Hoffnung des Vorstandes liegt auf zwei anderen Vereinen, mit denen Gespräche geführt wurden. Das erklärte Ziel: Ein anderer Verein betreibt das Vogelgehege weiter. Eine Entscheidung darüber steht jedoch noch aus. „Wir hoffen natürlich, dass sich jemand findet, der das hier weitermacht“, sagt Jochen Teroerde. Denn in den vergangenen 50 Jahren hätten Mitglieder des Natur- und Vogeschutzvereins viel Herzblut und Zeit in die Anlage gesteckt.

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Buchvorstellung: 55 Irrtümer über Vögel

Veröffentlicht am 16. Februar 2019 in der Kategorie Bücher

Einhard Bezzel – 55 Irrtümer über Vögel

Elstern sind diebisch, Kormorane dezimieren Fischbestände und Schwalben sind Wetterfrösche!

Mit solchen und zahlreichen weiteren Irrtümern, die sich in der wechselvollen Beziehung zwischen Mensch und Vogel eingeschlichen haben, räumt Einhard Bezzel gründlich auf. Dabei leuchtet der Verfasser, einer der großen Ornithologen unserer Zeit, in alle Winkel der vielfältigen Berührungspunkte mit unseren gefiederten Nachbarn, wertet gründlich Überlieferungen und Literatur aus und geht schließlich auch auf aktuelle Erkenntnisse der Vogelforschung ein. Hierbei erfahren die Leser nicht nur Verblüffendes und Bemerkenswertes, sondern unternehmen zusammen mit dem Verfasser einen ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Streifzug durch die bunte und immer noch geheimnisvolle Welt der Vögel. Einhard Bezzel, der in rund 70 Jahren alle Facetten der Vogelkunde kennengelernt hat, gelingt es mit diesem verständlich geschriebenen und äußerst lesenswerten Buch, auch „heiße Eisen“ kritisch anzufassen, neue Sichtweisen zu eröffnen und Vorurteile abzubauen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass es am Ende immer nur darum gehen kann, die Vielfalt unserer Vogelwelt für kommende Generationen zu retten!

Dr. Einhard Bezzel war 33 Jahre Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen. Zudem war er von 1971-1997 verantwortlicher Redakteur des „Journal für Ornithologie“ sowie von 1996-2007 Chefredakteur von „Der Falke – Journal für Vogelbeobachter“. Seit 1955 ist er Mitglied (seit 2002 Ehrenmitglied) der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft. Dr. Einhard Bezzel ist Autor mehrerer ornithologischer Standardwerke und populärer Natur- und Vogelbücher.

304 S., 14 s/w-Abb., geb., 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-89104-819-1
Best.-Nr.: 315-01198
€ 19,95

Borkener Zeitung vom 22. August 2018

Veröffentlicht am 07. September 2018 in der Kategorie Presse

Dem Vogelgehege täte menschliche Hilfe gut

Von Sven Kauffelt

Vor Karl muss man sich ein bisschen in acht nehmen. Er hat nicht nur ein großes Ego, sondern auch einen spitzen Schnabel und wenig Hemmungen, ihn einzusetzen. Jochen Teroerde nimmt lieber mal einen Bambusstock mit ins Gehege des Puters. Man weiß ja nie. Karl ist eindeutig der Boss im Vogelgehege.

Seit genau 50 Jahren unterhält der Natur- und Vogelschutzverein das Gehege im Stadtpark. „Wir haben hier richtig viele Besucher“, sagt der Vereinsvorsitzende Teroerde stolz. Vor allem der Umbau eines Teils der Anlage in Eigenregie hat den Vogelpark aufgewertet. Gerade sind zwei Erzieherinnen der Kindertagespflege Hula Dues mit vier Kindern da. Jochen Teroerde schenkt jedem der kleinen Besucher eine Pfauenfeder. „Wenn das Wetter es zulässt, sind wir immer hier“, sagt eine Erzieherin.

400 Tiere leben derzeit im Vogelgehege – von Karl, dem Boss, bis zu Taubenküken, die unter einer Wärmelampe aufgezogen werden. Das Futter kauft der Verein selbst. 3000 Euro seien das im Jahr, sagt Edmund Schroer, der Kassierer. Auch die Pflege der Anlage übernehmen die Mitglieder selbst. „Eine Heidenarbeit“, erzählt Schriftführer Ulrich Fischer. Und da hat der Verein ein Problem. „Dauerhaft wird das nicht funktionieren“, sagt Jochen Teroerde.

Die viele Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern. Keine Handvoll der Mitglieder füttert die Tiere, säubert einmal wöchentlich die Gehege. Ohne den fleißigen Alfons Benning, sagt Edmund Schroer, wären sie aufgeschmissen. „Wir brauchen Hilfe“, sagt der Kassierer unmissverständlich. Allein könnten die Ehrenamtlichen das nicht leisten. Die Hoffnung des Vereins ist das Rathaus. Die Stadt Borken unterstütze den Verein schon sehr, berichten die drei Vorstände: Den Sand für die Gehege bekommen sie umsonst, auch der Müll wird abgeholt. „Was wir bräuchten, wäre eine 450-Euro-Kraft, die hier mit anpackt“, sagt Teroerde. Sie seien dazu in Gesprächen mit der Stadt – Ende offen.

Der viele Nachwuchs hat dafür gesorgt, dass das Gehege derzeit ganz schön voll ist. Einige Jungtiere der selteneren Arten verkauft der Verein auch an Züchter. Die Kombination aus dem Erhalten der Arten und dem Angebot für Besucher ist ein wichtiges Element.

Während der Führung an Tauben, Hühnern und Fasanen vorbei kommen immer wieder Besucher. Eine Mutter mit Kind, ein Pärchen, das einen alten Herrn im Rollstuhl spazieren fährt. „Das Schöne hier ist“, sagt Edmund Schroer, „dass Menschen aller Generationen gerne herkommen.“ Er selbst ist häufiger mit seinem Enkel hier, „und bei ihm sieht man schon, wie sehr sich Kinder vor allem für die jungen Tiere begeistern“. Die Ausnahme ist Karl. Der ist nicht mehr jung, fasziniert aber sehr. Solange man nicht in sein Gehege geht.

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Buchvorstellung: Die giftigsten Pflanzen Deutschlands

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Gisela Tubes
Die giftigsten Pflanzen Deutschlands

36 Arten, die jeder kennen sollte
Kennzeichen – Standorte – Wirkung

Giftige Pflanzen sind überall zu finden: im Wald, am Wegesrand, auf Wiesen, im Garten und im eigenen Blumentopf auf der Fensterbank oder dem Balkon. Die meisten von ihnen sind durch ihre Farbenpracht nett anzuschauen und das macht Giftpflanzen so gefährlich. Viele von ihnen können zudem leicht mit ähnlich aussehenden Nutzpflanzen verwechselt werden.
Das neue Buch von Gisela Tubes stellt die 36 giftigsten Pflanzen Deutschlands, die jeder kennen sollte, vor und zeigt die Gefahren auf, die sich hinter der heimischen Pflanzenwelt verbergen. Nach einer Einführung in die toxikologischen Inhaltsstoffe, wie etwa die bedeutsamen chemischen Gruppen Alkaloide und Glycoside, folgen die ausführlichen Pflanzenporträts. Jedes Porträt informiert über Standort und Herkunft, Kennzeichen, Verwechslungsmöglichkeiten, Wissenswertes und Giftigkeit der Pflanze. Besonders interessant sind die Exkurse zur Nutzung in Medizin und Heilkunde sowie die historische Verwendung beispielsweise als Mordgift oder Rauschmittel. Farbige und aussagekräftige Fotos ergänzen die Beschreibungen und Bestimmungsmerkmale. Praktische Übersichtstabellen am Ende des Buches geben Auskunft über die Lebensräume der Giftpflanzen, die Hauptgiftstoffe, Wirkungen und Gefahren sowie über die Blüh- und Fruchtzeiten. Mit hilfreichen Tipps für Erstmaßnahmen und Giftnotrufe rundet die Autorin ihren Ratgeber ab.
Die giftigsten Pflanzen Deutschlands ist ein absolutes Muss für Eltern, Erzieher und Lehrkräfte, die eine Verantwortung gegenüber Kindern haben, und wird ein nützlicher Begleiter für all jene sein, die gerne in der Natur unterwegs sind.

2017, 224 Seiten, über 300 farb. Abb., 3 Tab., 12 x 19 cm
€ 19,95
ISBN 978-3-494-01687-0 Best.-Nr.: 494-01687

Buchvorstellung: Grundkurs Pflanzenbestimmung

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Rita Lüder
Grundkurs Pflanzenbestimmung

Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene

Innerhalb weniger Jahre hat sich dieser „Grundkurs“ einen Spitzenplatz in der Beliebtheit bei allen botanisch Interessierten erobert. Mit Hilfe dieses Buches gelingt es, nicht nur die ca. 700 häufigsten Pflanzenarten schnell und einfach zu bestimmen, sondern auch mit umfassenden Florenwerken wie dem „Schmeil-Fitschen“ perfekt umzugehen.
Der dichotome Bestimmungsschlüssel und über 3.000 farbige, detailreiche Abbildungen geben Sicherheit bei der Pflanzenbestimmung.
Über eine allgemeine Einführung in die Pflanzensystematik sowie den Grundbauplan der Pflanze kann sich der Benutzer Schritt für Schritt den Umgang mit dem Bestimmungsschlüssel erarbeiten. Um das Wiedererkennen der gemeinsamen Merkmale zu erleichtern, werden die wichtigsten heimischen Pflanzenfamilien vorgestellt. Pflanzen mit ähnlichem Aufbau werden in mehrere systematische Einheiten zusammengefasst. Weitere interessante Hinweise zur Verwendung der Pflanzen und deren Besonderheit stehen unmittelbar bei der Art und vermitteln die Faszination unserer heimischen Flora.

8., korr. und aktualis. Aufl. 2017, 552 S., über 3.000 farb. Abb.,
geb., 12 x 19 cm
ISBN 978-3-494-01719-8 Best.-Nr.: 494-01719
€ 24,95