Aktuelles

Borkener Zeitung vom 8. Mai 2019

Veröffentlicht am 21. Mai 2019 in der Kategorie Presse

Zukunft des Vogelgeheges: „Ergebnis offen“

Rückzug des Vogeschutzvereins

Die rettende Lösung hat sich noch nicht abgezeichnet fürs Vogelgehege im Stadtpark. „Es haben sich zwar einige Leute bei mir gemeldet, nützliche Hilfsangebote waren aber nicht dabei“, sagt Jochen Teroerde, Vorsitzender des Natur- und Vogelschutzvereins. Der Verein hatte angekündigt, den Betrieb der Anlage nach über 50 Jahren abgeben zu wollen (die BZ berichtete).

Nach der Ankündigung war die Aufregung groß – vor allem in den sozialen Netzwerken. Aufrufe zu Spendenaktionen und andere Ideen nach dem Motto „man müsste mal“ wurden auf Facebook diskutiert. Passiert ist allerdings nichts. „Wir sammeln ja kein Geld, sondern wir brauchen Leute, die ihre Freizeit investieren“, stellt Teroerde klar. Ein paar Anrufe gab es wohl, „aber sobald klar ist, wie viel zeitlicher Aufwand dahintersteckt, fällt die Klappe ganz schnell“. Denn mit ein bisschen Futter verteilen ist es nicht getan. Drei bis vier Stunden pro Einsatz kommen schnell zusammen, da auch die Gehege gereinigt und andere Aufgabe erledigt werden müssen.

Mit zwei Vereinen hat Teroerde gesprochen, ob sie die Anlage übernehmen wollen. „Da haben wir aber bisher nichts mehr gehört“, so Teroerde. Die Hoffnung will er aber noch nicht aufgeben.

Die Stadt ist zwar Eigentümerin des Geländes, wird den Betrieb aber nicht übernehmen. Sie hat den Natur- und Vogelschutzverein in all den Jahren finanziell und personell unterstützt. Laut Teroerde wurden drei Viertel der Futter- und die kompletten Energiekosten aus der Stadtkasse bestritten. Hinzu kommen häufige Einsätze durch den Bauhof bei Umbau- und Reparaturarbeiten. Darüber hinaus wird es aber keine Unterstützung personeller oder finanzieller Natur geben.

„Wir sind dem Natur- und Vogelschutzverein für sein jahrzehntelanges Engagement dankbar“, sagt Jürgen Kuhlmann, Technischer Beigeordneter der Stadt Borken. „Wir müssen aber auch auf eine Vergleichbarkeit mit anderen Vereinen bei der Frage der Unterstützung achten.“

Laut Kuhlmann steht die Stadtverwaltung noch in Kontakt mit möglichen Interessenten für eine Weiterführung. „Ergebnis offen“, sagt er zum Stand der Dinge.

Klar sei: „Wenn jemand die Nachfolge des Natur- und Vogelschutzvereins antritt, dann muss das genauso gut und artgerecht erfolgen.“

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Borkener Zeitung vom 26. April 2019

Veröffentlicht am 21. Mai 2019 in der Kategorie Presse

Vogelgehege vor dem Aus

Betreiberverein will Anlage abgeben

Der Natur- und Vogelschutzverein will den Betrieb des Vogelgeheges im Stadtpark abgeben. Das bestätigte der Vorsitzende Jochen Teroerde gegenüber der Borkener Zeitung. „Wir sind zu wenige, um den Betrieb aufrechterhalten zu können“, fasst Teroerde die Lage zusammen. Man könne die Fütterung der Tiere nicht mehr gewährleisten. In den äußeren Volieren befinden sich noch einige Vögel, die größeren Gehege im hinteren Teil der Anlage sind aber leer. „Wir haben die Tiere schweren Herzens nach und nach abgegeben“, sagt Teroerde. An andere Vereine und an Händler von Zuchtvögeln.

In den vergangenen Jahren hat der Verein immer wieder versucht, neue Helfer zu finden (die BZ berichtete) – in der Summe waren die Bemühungen aber vergebens. Im Sommer 2018 hatte der Vorstand bei der Stadt eine 450-Euro-Kraft zur Unterstützung beantragt. Aus dem Rathaus gab es aber eine Absage, wohl aus Sorge, auch andere Vereine könnten dann Ansprüche stellen. In der vergangenen Woche hat es laut Teroerde ein Gespräch mit dem Technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann gegeben. Der war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Hoffnung des Vorstandes liegt auf zwei anderen Vereinen, mit denen Gespräche geführt wurden. Das erklärte Ziel: Ein anderer Verein betreibt das Vogelgehege weiter. Eine Entscheidung darüber steht jedoch noch aus. „Wir hoffen natürlich, dass sich jemand findet, der das hier weitermacht“, sagt Jochen Teroerde. Denn in den vergangenen 50 Jahren hätten Mitglieder des Natur- und Vogeschutzvereins viel Herzblut und Zeit in die Anlage gesteckt.

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Buchvorstellung: 55 Irrtümer über Vögel

Veröffentlicht am 16. Februar 2019 in der Kategorie Bücher

Einhard Bezzel – 55 Irrtümer über Vögel

Elstern sind diebisch, Kormorane dezimieren Fischbestände und Schwalben sind Wetterfrösche!

Mit solchen und zahlreichen weiteren Irrtümern, die sich in der wechselvollen Beziehung zwischen Mensch und Vogel eingeschlichen haben, räumt Einhard Bezzel gründlich auf. Dabei leuchtet der Verfasser, einer der großen Ornithologen unserer Zeit, in alle Winkel der vielfältigen Berührungspunkte mit unseren gefiederten Nachbarn, wertet gründlich Überlieferungen und Literatur aus und geht schließlich auch auf aktuelle Erkenntnisse der Vogelforschung ein. Hierbei erfahren die Leser nicht nur Verblüffendes und Bemerkenswertes, sondern unternehmen zusammen mit dem Verfasser einen ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Streifzug durch die bunte und immer noch geheimnisvolle Welt der Vögel. Einhard Bezzel, der in rund 70 Jahren alle Facetten der Vogelkunde kennengelernt hat, gelingt es mit diesem verständlich geschriebenen und äußerst lesenswerten Buch, auch „heiße Eisen“ kritisch anzufassen, neue Sichtweisen zu eröffnen und Vorurteile abzubauen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass es am Ende immer nur darum gehen kann, die Vielfalt unserer Vogelwelt für kommende Generationen zu retten!

Dr. Einhard Bezzel war 33 Jahre Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen. Zudem war er von 1971-1997 verantwortlicher Redakteur des „Journal für Ornithologie“ sowie von 1996-2007 Chefredakteur von „Der Falke – Journal für Vogelbeobachter“. Seit 1955 ist er Mitglied (seit 2002 Ehrenmitglied) der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft. Dr. Einhard Bezzel ist Autor mehrerer ornithologischer Standardwerke und populärer Natur- und Vogelbücher.

304 S., 14 s/w-Abb., geb., 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-89104-819-1
Best.-Nr.: 315-01198
€ 19,95

Borkener Zeitung vom 22. August 2018

Veröffentlicht am 07. September 2018 in der Kategorie Presse

Dem Vogelgehege täte menschliche Hilfe gut

Von Sven Kauffelt

Vor Karl muss man sich ein bisschen in acht nehmen. Er hat nicht nur ein großes Ego, sondern auch einen spitzen Schnabel und wenig Hemmungen, ihn einzusetzen. Jochen Teroerde nimmt lieber mal einen Bambusstock mit ins Gehege des Puters. Man weiß ja nie. Karl ist eindeutig der Boss im Vogelgehege.

Seit genau 50 Jahren unterhält der Natur- und Vogelschutzverein das Gehege im Stadtpark. „Wir haben hier richtig viele Besucher“, sagt der Vereinsvorsitzende Teroerde stolz. Vor allem der Umbau eines Teils der Anlage in Eigenregie hat den Vogelpark aufgewertet. Gerade sind zwei Erzieherinnen der Kindertagespflege Hula Dues mit vier Kindern da. Jochen Teroerde schenkt jedem der kleinen Besucher eine Pfauenfeder. „Wenn das Wetter es zulässt, sind wir immer hier“, sagt eine Erzieherin.

400 Tiere leben derzeit im Vogelgehege – von Karl, dem Boss, bis zu Taubenküken, die unter einer Wärmelampe aufgezogen werden. Das Futter kauft der Verein selbst. 3000 Euro seien das im Jahr, sagt Edmund Schroer, der Kassierer. Auch die Pflege der Anlage übernehmen die Mitglieder selbst. „Eine Heidenarbeit“, erzählt Schriftführer Ulrich Fischer. Und da hat der Verein ein Problem. „Dauerhaft wird das nicht funktionieren“, sagt Jochen Teroerde.

Die viele Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern. Keine Handvoll der Mitglieder füttert die Tiere, säubert einmal wöchentlich die Gehege. Ohne den fleißigen Alfons Benning, sagt Edmund Schroer, wären sie aufgeschmissen. „Wir brauchen Hilfe“, sagt der Kassierer unmissverständlich. Allein könnten die Ehrenamtlichen das nicht leisten. Die Hoffnung des Vereins ist das Rathaus. Die Stadt Borken unterstütze den Verein schon sehr, berichten die drei Vorstände: Den Sand für die Gehege bekommen sie umsonst, auch der Müll wird abgeholt. „Was wir bräuchten, wäre eine 450-Euro-Kraft, die hier mit anpackt“, sagt Teroerde. Sie seien dazu in Gesprächen mit der Stadt – Ende offen.

Der viele Nachwuchs hat dafür gesorgt, dass das Gehege derzeit ganz schön voll ist. Einige Jungtiere der selteneren Arten verkauft der Verein auch an Züchter. Die Kombination aus dem Erhalten der Arten und dem Angebot für Besucher ist ein wichtiges Element.

Während der Führung an Tauben, Hühnern und Fasanen vorbei kommen immer wieder Besucher. Eine Mutter mit Kind, ein Pärchen, das einen alten Herrn im Rollstuhl spazieren fährt. „Das Schöne hier ist“, sagt Edmund Schroer, „dass Menschen aller Generationen gerne herkommen.“ Er selbst ist häufiger mit seinem Enkel hier, „und bei ihm sieht man schon, wie sehr sich Kinder vor allem für die jungen Tiere begeistern“. Die Ausnahme ist Karl. Der ist nicht mehr jung, fasziniert aber sehr. Solange man nicht in sein Gehege geht.

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Buchvorstellung: Die giftigsten Pflanzen Deutschlands

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Gisela Tubes
Die giftigsten Pflanzen Deutschlands

36 Arten, die jeder kennen sollte
Kennzeichen – Standorte – Wirkung

Giftige Pflanzen sind überall zu finden: im Wald, am Wegesrand, auf Wiesen, im Garten und im eigenen Blumentopf auf der Fensterbank oder dem Balkon. Die meisten von ihnen sind durch ihre Farbenpracht nett anzuschauen und das macht Giftpflanzen so gefährlich. Viele von ihnen können zudem leicht mit ähnlich aussehenden Nutzpflanzen verwechselt werden.
Das neue Buch von Gisela Tubes stellt die 36 giftigsten Pflanzen Deutschlands, die jeder kennen sollte, vor und zeigt die Gefahren auf, die sich hinter der heimischen Pflanzenwelt verbergen. Nach einer Einführung in die toxikologischen Inhaltsstoffe, wie etwa die bedeutsamen chemischen Gruppen Alkaloide und Glycoside, folgen die ausführlichen Pflanzenporträts. Jedes Porträt informiert über Standort und Herkunft, Kennzeichen, Verwechslungsmöglichkeiten, Wissenswertes und Giftigkeit der Pflanze. Besonders interessant sind die Exkurse zur Nutzung in Medizin und Heilkunde sowie die historische Verwendung beispielsweise als Mordgift oder Rauschmittel. Farbige und aussagekräftige Fotos ergänzen die Beschreibungen und Bestimmungsmerkmale. Praktische Übersichtstabellen am Ende des Buches geben Auskunft über die Lebensräume der Giftpflanzen, die Hauptgiftstoffe, Wirkungen und Gefahren sowie über die Blüh- und Fruchtzeiten. Mit hilfreichen Tipps für Erstmaßnahmen und Giftnotrufe rundet die Autorin ihren Ratgeber ab.
Die giftigsten Pflanzen Deutschlands ist ein absolutes Muss für Eltern, Erzieher und Lehrkräfte, die eine Verantwortung gegenüber Kindern haben, und wird ein nützlicher Begleiter für all jene sein, die gerne in der Natur unterwegs sind.

2017, 224 Seiten, über 300 farb. Abb., 3 Tab., 12 x 19 cm
€ 19,95
ISBN 978-3-494-01687-0 Best.-Nr.: 494-01687

Buchvorstellung: Grundkurs Pflanzenbestimmung

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Rita Lüder
Grundkurs Pflanzenbestimmung

Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene

Innerhalb weniger Jahre hat sich dieser „Grundkurs“ einen Spitzenplatz in der Beliebtheit bei allen botanisch Interessierten erobert. Mit Hilfe dieses Buches gelingt es, nicht nur die ca. 700 häufigsten Pflanzenarten schnell und einfach zu bestimmen, sondern auch mit umfassenden Florenwerken wie dem „Schmeil-Fitschen“ perfekt umzugehen.
Der dichotome Bestimmungsschlüssel und über 3.000 farbige, detailreiche Abbildungen geben Sicherheit bei der Pflanzenbestimmung.
Über eine allgemeine Einführung in die Pflanzensystematik sowie den Grundbauplan der Pflanze kann sich der Benutzer Schritt für Schritt den Umgang mit dem Bestimmungsschlüssel erarbeiten. Um das Wiedererkennen der gemeinsamen Merkmale zu erleichtern, werden die wichtigsten heimischen Pflanzenfamilien vorgestellt. Pflanzen mit ähnlichem Aufbau werden in mehrere systematische Einheiten zusammengefasst. Weitere interessante Hinweise zur Verwendung der Pflanzen und deren Besonderheit stehen unmittelbar bei der Art und vermitteln die Faszination unserer heimischen Flora.

8., korr. und aktualis. Aufl. 2017, 552 S., über 3.000 farb. Abb.,
geb., 12 x 19 cm
ISBN 978-3-494-01719-8 Best.-Nr.: 494-01719
€ 24,95

Buchvorstellung: Die Vögel Mitteleuropas im Porträt

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Hans-Joachim Fünfstück/ Ingo Weiß
Die Vögel Mitteleuropas im Porträt

Alles Wissenswerte zu über 600 Arten
Vögel in der Natur zu suchen, auf Artzugehörigkeit zu bestimmen und ihr Verhalten zu beobachten, begeistert immer mehr Menschen. Auf Grundlage des „Kompendiums der Vögel Mitteleuropas“ und des „Taschenlexikons der Vögel Deutschlands“ ist nun ein auf Feldführer-Format zusammengefasster Porträtband erschienen, der in gestraffter Form sämtliche in Mitteleuropas vorkommenden Vogelarten umfassend porträtiert. Neben Informationen zur Taxonomie, Erkennungshinweisen, Größe/Gewicht und Stimme erfährt der Benutzer alles Wesentliche zu Brutareal und -biologie, Vorkommen, Lebensraum, Nahrung, Gefährdung und Schutzstatus. Die Informationen zur jeweiligen Vogelart sind immer nach dem gleichen Muster aufbereitet und erleichtern ein schnelles Auffinden der gesuchten Fachinformation.
Die Verbreitungsangaben sind durch Karten illustriert und auf dem aktuellen Stand. Grafiken ermöglichen einen schnellen Überblick über wichtige Phasen im Jahreslauf der Vogelarten, u.a. Anwesenheit, Durchzug, Brut und Mauser. Zudem sind hinter jeder Vogelart in Klammern Nummern angegeben, die auf weiterführende Informationen in den Büchern „Die Vögel Mitteleuropas im Flug bestimmen“ und „Die Vögel Mitteleuropas sicher bestimmen“ verweisen.
Damit ist dieses Buch ein kompetenter Begleiter bei vogelkundlichen Beobachtungen, ein profunder Wissensspeicher bei allen Fragen rund um die mitteleuropäische Vogelfauna und eine sinnvolle Ergänzung zu reinen Bestimmungsbüchern.

760 S., 722 Fotos, 213 Abb., 420 Karten, geb., 12 x 19 cm
ISBN 978-3-494-01674-0 Best.-Nr.: 494-01674
€ 29,95

Buchvorstellung: Die Vögel Mitteleuropas im Flug bestimmen

Veröffentlicht am 03. September 2018 in der Kategorie Bücher

Wolfgang Fiedler / Hans-Joachim Fünfstück /Werner Nachtigall
Die Vögel Mitteleuropas im Flug bestimmen

468 Arten sicher erkennen und zuordnen

Die Eigenschaft des Fliegens gehört zum Vogel wie der Schnabel oder die Federn. Sich scheinbar mühelos über die Schwerkraft hinwegzusetzen und durch die Luft zu gleiten, sorgt für Bewunderung und Faszination.
Das nun neu erschienene Bestimmungsbuch schließt eine Lücke, denn es setzt sich ausschließlich mit Vögeln in fliegender Bewegung auseinander und ermöglicht, die Vögel richtig anzusprechen und zuzuordnen. So setzt dieses Bestimmungsbuch dort an, wo viele klassische Feldführer enden.
468 Vogelarten – alle regelmäßig in Mitteleuropa vorkommenden Arten sowie die meisten in Mitteleuropa gelegentlich auftretenden Seltenheiten – werden ausführlich vorgestellt: Status, Flügelspannweite, Fluggeschwindigkeit, Flügelschlagfrequenz, Flugweise, Stimme sowie ähnliche Arten. Farbige Symbole stellen zudem typische Lebensräume dar, z.B. Küste, Wiese oder Gebirge.
Einzigartig ist die Darstellung der zur Bestimmung entscheidenden Merkmale: In die Flugbilder integriert, sieht der Benutzer sofort, auf welche Details er bei seiner Beobachtung achten muss. So ist ein verlässliches Bestimmungsergebnis garantiert. Eine Neuheit stellen auch die QR-Codes dar, die mit Hilfe einer entsprechenden Software über eine Kamera des Mobiltelefons oder des Tablets eine Tondatei mit passenden Vogelstimmen abrufen. So können Lautäußerungen, wie an den Flug gekoppelte Rufe und Gesänge oder typische Fluggeräusche unmittelbar vor Ort angehört werden. Hinter den deutschen Artnamen steht in Klammern jeweils der Verweis auf die entsprechende Artnummer, wie sie in dem im gleichen Verlag erschienenen Buch „Die Vögel Mitteleuropas im Porträt“ verwendet wird. Dadurch können rasch weitergehende Angaben zu Biologie und Verbreitung gefunden werden.
Wertvolle Beobachtungstipps und weiterführende Darstellungen von flugtechnischen Informationen erhöhen den Praxis- und Informationswert dieses einzigartigen Bestimmungsbuches und machen es zu einem ganzjährigen Begleiter.
Die Flugrufe der Vögel Mitteleuropas ist auch als App erhältlich und kann über den iTunes- oder GooglePlay-Store heruntergeladen werden.

552 S., 679 Fotos, 356 Abb., geb., 12 x 19 cm
ISBN 978-3-494-01673-3 Best.-Nr.: 494-01673
€ 29,95

Buchvorstellung: Die schmackhafte Wildkräuterküche

Veröffentlicht am 17. Juli 2018 in der Kategorie Bücher

Gisela Tubes
Die schmackhafte Wildkräuterküche
Köstliches aus Natur und Garten

Viele unserer heimischen Wildpflanzen und Kräuter sind essbar und enthalten wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Gisela Tubes stellt in diesem Buch 125 erprobte Rezepte – von Giersch-Cashew-Pesto über Wildkräuter-Quiche bis zum Löwenzahn-Schnaps – vor, mit deren Hilfe 22 Wildpflanzen und Wildkräuter zu schmackhaften Köstlichkeiten verarbeitet werden. Von Brennnessel bis Wiesenklee – dieses mit brillanten Fotos versehene Kochbuch verspricht Geschmacksexplosionen für Jedermann! Pflanzenporträts, wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit den gesammelten Pflanzen und Kräutern sowie ein Kalender mit den besten Sammelzeiten runden dieses Buch ab.

176 S., 187 farb. Abbildungen, 1 Tab., geb.,
ISBN 978-3-494-01745-7
12.95 €

Borkener Zeitung vom 6. Juli 2018

Veröffentlicht am 14. Juli 2018 in der Kategorie Presse

Grenzverläufe einhalten

Appell an Landwirte

(pd). Wirtschaftswege sind nicht nur Verkehrsadern im Außenbereich, sondern auch wichtige Netzstrukturen im Naturhaushalt. Blühende Wegeränder und Wallhecken seien eine Augenweide für Radfahrer, aber vor allem Nahrungsquelle, Rückzugsort und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen, ohne die unsere Umwelt deutlich ärmer wäre, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Borken. Bereits seit einigen Jahren hätten diese Saumstrukturen für den Naturhaushalt an Bedeutung gewonnen.

In vielen Gesprächen mit den politischen Gremien und Vertretern der Landwirtschaft habe die Stadt deutlich gemacht, dass die Einhaltung der Grundstücksgrenzen unerlässlich für die Entwicklung und das Funktionieren dieser Saumstrukturen ist. Der respektvolle Umgang mit Eigentumsgrenzen zum Wohle der Natur sei hierbei immer eine Selbstverständlichkeit gewesen, heißt es weiter.

Vielfach seien bereits Erfolge sichtbar. Es ist allerdings auch festzustellen, dass es Bereiche gibt, in denen Bewirtschaftungsgrenze und Weggrenze noch nicht identisch sind. Überackern finde immer noch statt.

Zurzeit ist die Getreideernte in vollem Gange, viele Felder sind bereits abgeerntet und warten neben Regen auf die nächste Einsaat. Die weiteren Kulturen werden folgen. Die Stadt Borken appelliert daher eindringlich an alle Bewirtschafter, Pächter und Eigentümer, vor Neueinsaat die tatsächlichen Weggrenzen einzuhalten und das Eigentum der Stadt Borken nicht zu bewirtschaften. Nur so können Artenvielfalt und Attraktivität unserer Landschaft erhalten und entwickelt werden.

Einen schnellen Überblick über den tatsächlichen Grenzverlauf bietet der Geodatenatlas des Kreises Borken (https://kreis-borken.de/de/kreisregion/geodatenatlas/). Für Fragen und Anregungen steht Maria Mertens bei der Stadt Borken, Tel. 02861/939-185, zur Verfügung.

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