Aktuelles

Buchvorstellung: Gartenvögel rund ums Jahr

Veröffentlicht am 29. November 2019 in der Kategorie Bücher

Anita & Norbert Schäffer – Gartenvögel rund ums Jahr

Beobachten – Füttern – Ansiedeln

Es gibt keinen besseren Ort, um ganzjährig Vögel zu beobachten, als den eigenen Garten! Welche Arten sich in welchen Monaten einfinden und wie man ihnen durch ein vielseitiges Nahrungsangebot und geeignete Nisthilfen gute Lebensgrundlagen schaffen kann, wird in diesem Buch dargestellt.

Verbunden wird dies mit Tipps zur Beobachtung und Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens. Ausführliche Porträts der Gartenvögel vermitteln Bestimmungsmerkmale und Wissenswertes zur Lebensweise. QR-Codes mit Tondateien von Hans-Heiner Bergmann helfen dabei, die Stimmen und Rufe der Gartenvögel zu erkennen. Bastel- und Spielanleitungen für Kinder sowie Hinweise zur systematischen Erfassung eigener Beobachtungen wecken den Spaß am „Mitmachen“ für die ganze Familie und runden dieses praktische und reich bebilderte Buch ab.

Anita Schäffer ist Ingenieurin für Forstwirtschaft mit Schwerpunkt im Bereich Naturerziehung und Umweltbildung. In ihrer Diplomarbeit befasste sie sich mit Naturerziehung für Kinder im Vorschulalter in Deutschland und Großbritannien. Gegenstand etlicher Veröffentlichungen seitdem sind Themen zu Vogelkunde und Natur im Garten.

Dr. Norbert Schäffer ist promovierter Biologe und ist seit 2014 Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Er ist bereits seit 1999 ständiger Mitarbeiter bei DER FALKE und seit 2008 Chefredakteur.

248 S., 368 farb. Abb., 16 Tab., 3 Karten
geb., 16,5 x 23 cm
ISBN 978-3-89104-821-4 Best.-Nr.: 315-01200
€ 14,95

Buchvorstellung: Faszinierende Vogelmomente

Veröffentlicht am 29. November 2019 in der Kategorie Bücher

DER FALKE – Bildband — Faszinierende Vogelmomente

Seit 67 Jahren informiert die Zeitschrift DER FALKE die stetig wachsende Zahl begeisterter Vogelfreunde regelmäßig über Neues und Wissenswertes aus dem ebenso geheimnisvollen wie faszinierenden Leben unserer gefiederten Nachbarn. Dieser FALKE – Bildband fasst nun die beeindruckendsten Momente daraus in 16 lebendigen Bildsequenzen, wie Balz, Paarung, Tarnung, Nahrungssuche usw. zusammen.

Ein einführender Text begleitet und erläutert die jeweiligen Fotostrecken. Die Bildlegenden sind zusätzlich mit dem Hinweis versehen, in welchem FALKE – Heft vertiefende Informationen zu finden sind.

Die beteiligten Fotografen, die in diesem Buch ihre brillanten Momentaufnahmen vorstellen, wollen die Betrachter und Leser inspirieren, mit geschultem Blick das muntere Treiben der Gefiederten zu beobachten und – wenn sie möchten – im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken.

184 S., 297 farb. Abb., geb., 21 x 28 cm
ISBN 978-3-89104-829-0 Best.-Nr.: 315-01208
€ 29,95

Programm für 2020

Veröffentlicht am 22. November 2019 in der Kategorie Aktuelles

Das Programm des Natur- und Vogelschutzvereins Kreis Borken e.V. für das Jahr 2020 kann ab sofort unter der Seite Veranstaltungen eingesehen und heruntergeladen werden.

Borkener Zeitung vom 21. Oktober 2019

Veröffentlicht am 24. Oktober 2019 in der Kategorie Presse

Grenzen einhalten – Naturräume erhalten

Infoabend zum Thema „Biodiversität und Artenvielfalt“

Bestandsaufnahme, Ideensammlungen, konkrete Maßnahmen sowie zwei zukunftsweisende Projekte zum Thema „Biodiversität und Artenvielfalt“. Damit befasste sich der Technische Beigeordnete der Stadt Borken, Jürgen Kuhlmann, auf Einladung des Natur- und Vogelschutzvereins Kreis Borken am Freitagabend in kleiner Runde.

Der massive Rückgang der Artenvielfalt und Vielfalt der Lebensräume in den vergangenen Jahren habe zu diesem gemeinschaftlichen Vorgehen geführt, erläuterte Jochen Teroerde, der Vorsitzende des Naturschutzvereins, bei seiner Begrüßung im Hotel Demming. „Der Erhalt von Naturräumen ist zwingend notwendig“, unterstrich auch Martin Hillenbrand als Vorsitzender der Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken. Hier greift beispielsweise das Konzept, das Schüler der Borkener Fachschule für Agrarwirtschaft entwickelt haben. Es sollen „überackerte“ Feldränder wieder in artenreiche Wiesen verwandelt werden. Mit „überackert“ sind Randbereiche von Feldern gemeint, die öffentlicher Grund und Boden sind, doch in einer Art Gewohnheitsrecht vom jeweiligen Landwirt mitbenutzt werden. Fachleute der Stadt Borken haben in sorgfältiger Arbeit diese Grundstücksgrenzen erarbeitet. In einem Geodatenatlas für den Kreis Borken sind diese anschaulich dargestellt.

„Mit einem Appell an die Landwirte, Grenzverläufe einzuhalten“, ergänzte Kuhlmann: „Wenn wir alle Flächen zusammen nähmen, könnten wir einen großen Bauernhof bewirtschaften“, umriss er die Dimension. „Blühende Wegeränder und Wallhecken sind nicht nur eine Augenweide, sie sind vor allem Nahrungsquelle, Rückzugsort und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten und Kleinstlebewesen“, beschrieb Jochen Teroerde die Maßnahme und die große Bedeutung der ehrgeizigen Projekte zur Renaturierung. Er freute sich, dass auch der Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer, Heinrich-Ludger Rövekamp, an der Infoveranstaltung teilnahm. Dieser betonte für die Landwirtschaft: „Wir müssen nach vorne gucken. Landschaft ist durch Nutzung entstanden. Mit den Grundstückseigentümern müssen vernünftige Lösungen gefunden werden.“

Jürgen Kuhlmann informierte über ein ähnlich gelagertes Leader-Projekt, das quasi einen „grünen Faden“ durch die Region legen soll. „Mit Zuschüssen der EU“, ergänzte er. So könnten pro Jahr durchschnittlich 3000 bis 5000 überwiegend einheimische Gehölze angepflanzt werden. Knapp 385.000 Euro seien für das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt kalkuliert. Borken müsste 27.000 Euro übernehmen, informierte er die Teilnehmer.

Im Anschluss gab es eine rege Diskussion über das Thema des Abends. Ein Heidener Landwirt fragte den Technischen Beigeordneten, ob und wie der Arbeitsaufwand zusätzlich zu den Anforderungen durch den Eichen-Prozessionsspinner, durch den Bauhof zu realisieren sei.

Link zum Artikel auf www.borkenerzeitung.de

Borkener Zeitung vom 9. September 2019

Veröffentlicht am 13. September 2019 in der Kategorie Presse

Auf den Spuren der Fledermäuse

Natur- und Vogelschutzverein lud zur Beobachtung ein

Passend zur einsetzenden Dämmerung lud der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken am Freitagabend zur Fledermausnacht an der Burg Gemen ein. „Besonders Kinder finden es spannend, mit der Taschenlampe spazieren zu gehen, wenn es langsam dunkel wird“, freute sich Hans-Günter Böing, Leiter der Werkgruppe, auch über die jungen Teilnehmer.

Als Fledermausexperte war Dr. Carsten Trappmann aus Münster eingeladen worden. Zur Veranschaulichung seines Vortrages brachte er drei verschieden große Fledermausmodelle mit. „Fledermäuse sind heimlich lebende Säugetiere, die sich in der Dämmerung auf die Suche nach Nahrung begeben. Sie sind die einzigen Tiere, die nachts Insekten fangen. Sie fressen ungefähr drei Gramm. Ihre angefressenen Reserven aus den Sommermonaten reichen für den ganzen Winter, da dann ihre Körperfunktionen sehr zurückgefahren werden. In den Wintermonaten wie auch tagsüber halten sie sich gerne in Kellergewölben auf“, erklärte er.

Dank des Ultraschallecholotes mit Hilfe ihrer Schreie können die Tiere ihren Weg mit den Ohren finden. Diese Schreie hören wir Menschen kaum. Daher benutzte Trappmann einen Fledermausdetektor, der mit einem Lautsprecher, verbunden war, um diese Schreie hörbar zu machen.

An der Gräfte der Burg entdeckte die Gruppe die Zwergfledermaus und die Rauhautfledermaus. Einige Kinder versuchten mit ihren Taschenlampen die fliegenden Tiere zu sehen. Je weiter sich die Gruppe von der Burg entfernte, umso dunkler wurde es. So konnte auch die Wasserfledermaus entdeckt werden. Sie hält sich überwiegend dicht an der Wasseroberfläche auf.

Zwischen den Stationen vermittelte Trappmann weitere wissenswerte Einzelheiten über die nachtaktiven Tiere.

Zudem beantwortete der Experte gerne Fragen wie: „Wissen die Fledermäuse noch, wo sie den letzten Winter verbracht haben?“ „Ja, das merken sie sich“, antwortete Trappmann.

Link zum Artikel auf www.borkenerzeitung.de

Borkener Zeitung vom 5. September 2019

Veröffentlicht am 12. September 2019 in der Kategorie Presse

Neuer Kalender wirbt für Artenschutz

Politik und Natur- und Vogelschutzverein loben Blühstreifen

Früher sei die Goldammer noch ein im Alltag häufig zu sehender Vogel gewesen, berichtet Hans Wilhelm Grömping vom Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken. Heute würden viele junge Menschen diesen Vogel gar nicht mehr erkennen, so selten sei die Art geworden. Auf solche gefährdeten heimischen Tierarten will der Verein mit einem Kalender aufmerksam machen, der am Mittwoch im Beisein der Borkener Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und von Landrat Dr. Kai Zwicker vorgestellt wurde. Der Verein verweist in dem Kalender auf die Notwendigkeit des Erhalts von Naturräumen. Als positives Beispiel nennt Vorsitzender Jochen Teroerde Blühstreifen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Kreislandwirt Heinrich Emming betonte: „Wir Landwirte sind in der Pflicht beim Artenschutz.“ Deshalb setzte man sich etwa für Blühschneisen ein. Das lobte Bürgermeisterin Schulze Hessing. „Nachhaltige Flächenentwicklung ist zum Nutzen aller.“

Der Kalender ist für acht Euro unter anderem im Ticketcenter der Borkener Zeitung, Bahnhofsstraße 6 in Borken, erhältlich. Der Erlös kommt der Arbeit des Natur- und Vogelschutzvereins zugute.

Link zum Artikel auf www.borkenerzeitung.de

Kalender 2020 „Die Artenvielfalt bewahren“

Veröffentlicht am 11. August 2019 in der Kategorie Aktuelles

Der Kalender „Die Artenvielfalt bewahren“ des Natur- und Vogelschutzvereins im A3-Hochformat ist jetzt zum Preis von 8 € erhältlich.

Derzeit gibt es die nachfolgenden Bezugsmöglichkeiten.

  • Buchhandlung Eggers-Michelbrinks, Johanniterstr. 26, 46325 Borken
  • Gartencenter Wansing, Dülmener Weg 12, 46325 Borken
  • Haddick & Sohn GmbH, Bocholter Str. 111, 46325 Borken
  • Landwirtschaftskammer NRW, Kreisstelle Borken,Johann-Walling-Str. 45, 46325 Borken
  • Naturparkhaus Raesfeld, Hagenwiese 40, 46348 Raesfeld
  • Ticketcenter der Borkener Zeitung, Bahnhofstraße 6, 46325 Borken
  • TouristInfo Borken , Neutor 5, 46325 Borken
  • Touristinfo Velen, Ramsdorfer Str. 19, 46342 Velen
  • kult Westmünsterland, Kirchplatz 14, 48691 Vreden
  • HeiDinner, Rathausplatz  46359 Heiden am 25.Oktober ab 16 Uhr
  • Gemeinde Heiden, Rathausplatz 1 46359 Heiden
  • Borkener Feierabendmarkt  am 10. Oktober von 15-19 Uhr
  • Abholung nach Abstimmung via Telefon oder E-Mail bei Jochen Teroerde
  • Bei Abnahme von 15 oder mehr Exemplaren ist eine Lieferung innerhalb von Borken möglich.

Zuletzt aktualisiert am 3. September 2019

Buchvorstellung: Spechte & Co.

Veröffentlicht am 07. August 2019 in der Kategorie Bücher

Volker Zahner/ Norbert Wimmer – Spechte & Co.

Sympathische Hüter heimischer Wälder

Wie keine andere Vogelfamilie stehen unsere Spechte für den Lebensraum Wald. Sie bauen Höhlen und erschließen Nahrungsquellen für eine Vielzahl von Tierarten, womit ihnen eine besondere Bedeutung für dieses Ökosystem zukommt. Zahlreiche faszinierende Anpassungen an den Baum zeichnen diese Gruppe aus, ebenso wie ihre hohen kognitiven Fähigkeiten. Sie stellen somit ein Lehrstück für ökologische Zusammenhänge und Vernetzungen dar. Aufällig sind ihr Trommeln und ihre Rufe im Frühjahr und Herbst. Selbst geschaffene Schmieden als eine einfache Form des Werkzeuggebrauchs, Ringelspuren an Bäumen, die selbst gezimmerten Höhlen und die nahezu allgegenwärtigen Hackspuren zeugen von der Präsenz der Spechte in unseren Wäldern.
Dieses Buch möchte mit faszinierenden Bildern und verständlichen Texten sowohl die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wäldern und Spechten als auch die faszinierenden Überlebensstrategien unserer Spechte nahebringen und zudem für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wald werben.

Prof. Dr. Volker Zahner arbeitet als Zoologe und Tierökologe an der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan. Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Beiräte und Sprecher des Beirats des Landesbundes für Vogelschutz.

Norbert Wimmer hat Forstwirtschaft studiert und fotografiert seit seiner Jugend Tiere und Natur mit dem Schwerpunkt Wald. Seit zehn Jahren ist er als Natura 2000-Gebietsbetreuer für die Umsetzung des integrierten Waldnaturschutzes in den Landkreisen Lichtenfels und Coburg verantwortlich.

168 S., 197 farb. Abb., 5 s/w Abb., 19 Karten, geb., 16,5 x 23 cm
ISBN 978-3-89104-818-4
Best.-Nr.: 315-01197
€ 19,95

Borkener Zeitung vom 8. Mai 2019

Veröffentlicht am 21. Mai 2019 in der Kategorie Presse

Zukunft des Vogelgeheges: „Ergebnis offen“

Rückzug des Vogeschutzvereins

Die rettende Lösung hat sich noch nicht abgezeichnet fürs Vogelgehege im Stadtpark. „Es haben sich zwar einige Leute bei mir gemeldet, nützliche Hilfsangebote waren aber nicht dabei“, sagt Jochen Teroerde, Vorsitzender des Natur- und Vogelschutzvereins. Der Verein hatte angekündigt, den Betrieb der Anlage nach über 50 Jahren abgeben zu wollen (die BZ berichtete).

Nach der Ankündigung war die Aufregung groß – vor allem in den sozialen Netzwerken. Aufrufe zu Spendenaktionen und andere Ideen nach dem Motto „man müsste mal“ wurden auf Facebook diskutiert. Passiert ist allerdings nichts. „Wir sammeln ja kein Geld, sondern wir brauchen Leute, die ihre Freizeit investieren“, stellt Teroerde klar. Ein paar Anrufe gab es wohl, „aber sobald klar ist, wie viel zeitlicher Aufwand dahintersteckt, fällt die Klappe ganz schnell“. Denn mit ein bisschen Futter verteilen ist es nicht getan. Drei bis vier Stunden pro Einsatz kommen schnell zusammen, da auch die Gehege gereinigt und andere Aufgabe erledigt werden müssen.

Mit zwei Vereinen hat Teroerde gesprochen, ob sie die Anlage übernehmen wollen. „Da haben wir aber bisher nichts mehr gehört“, so Teroerde. Die Hoffnung will er aber noch nicht aufgeben.

Die Stadt ist zwar Eigentümerin des Geländes, wird den Betrieb aber nicht übernehmen. Sie hat den Natur- und Vogelschutzverein in all den Jahren finanziell und personell unterstützt. Laut Teroerde wurden drei Viertel der Futter- und die kompletten Energiekosten aus der Stadtkasse bestritten. Hinzu kommen häufige Einsätze durch den Bauhof bei Umbau- und Reparaturarbeiten. Darüber hinaus wird es aber keine Unterstützung personeller oder finanzieller Natur geben.

„Wir sind dem Natur- und Vogelschutzverein für sein jahrzehntelanges Engagement dankbar“, sagt Jürgen Kuhlmann, Technischer Beigeordneter der Stadt Borken. „Wir müssen aber auch auf eine Vergleichbarkeit mit anderen Vereinen bei der Frage der Unterstützung achten.“

Laut Kuhlmann steht die Stadtverwaltung noch in Kontakt mit möglichen Interessenten für eine Weiterführung. „Ergebnis offen“, sagt er zum Stand der Dinge.

Klar sei: „Wenn jemand die Nachfolge des Natur- und Vogelschutzvereins antritt, dann muss das genauso gut und artgerecht erfolgen.“

Link zum Artikel auf www.borkenerzeitung.de