Borkener Zeitung vom 8. September 2017

Veröffentlicht am 12. September 2017 in der Kategorie Aktuelles

Helfer gesucht, um Tiere zu versorgen

Natur- und Vogelschutzverein braucht Unterstützung im Vogelpark

BORKEN (jab). Die Wellensittiche, Gänse und Tauben in den Gehegen und Volieren im Borkener Stadtpark wollen versorgt werden. Zurzeit kümmern sich Friedhelm Triphaus, Jochen Teroerde und insbesondere Rüdiger Borke um die Tiere. Bisher übernimmt Borke die meiste Arbeit im Vogelpark. „Rüdiger wohnt quasi hier“, sagt Jochen Teroerde. Aus gesundheitlichen Gründen muss er seine ehrenamtliche Arbeit im Vogelpark nun aber hinten anstellen. Deshalb suchen Triphaus und Teroerde dringend helfende Hände.

Interessiert, naturverbunden, tierlieb und vor allem zuverlässig sollten die Menschen sein, wenn sie sich ehrenamtlich im Vogelpark engagieren möchten, da sind sich die beiden einig. Das Alter spiele keine Rolle. Und Arbeit gebe es immer. Egal, ob es das Füttern ist, Gartenarbeiten, Gehege und Volieren sauber machen, Tierarztbesuche organisieren oder einfach nur mal nach dem Rechten schauen.

Im Idealfall sollte der künftige Helfer zweimal täglich zum Füttern vorbeischauen, das sei aber kein Muss, sagt Triphaus. „Auch Menschen mit weniger Zeit können wir gut gebrauchen. Es reicht schon, wenn man einmal in der Woche zum Helfen vorbeikommen kann.“ Samstags stehe die Grundreinigung auf dem Programm, dabei sei jeder Helfer gerne gesehen.

Künftig werde ein Dienstplan erstellt, um die Arbeitseinsätze besser zu organisieren, erklärt Tripphaus. Bislang war das nicht nötig, weil Borke größtenteils alles allein gemacht habe. Die beiden hoffen, dass er zügig gesund werde und bald wieder im Einsatz sei. Bis dahin bräuchten sie dringend Unterstützung. Wer Interesse hat, kann sich bei Jochen Teroerde (Tel. 2859) oder Friedhelm Triphaus (4764) melden oder über die Homepage www.nuv-borken.de Kontakt aufnehmen.

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Fledermausexkursion fällt aus

Veröffentlicht am 07. September 2017 in der Kategorie Aktuelles

Wegen der zu erwartenden Niederschläge hat sich der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken e.V. dazu entschlossen die Fledermausexkursion, die am Freitagabend in Gemen stattfinden sollte, abzusagen. Möglicherweise wird kurzfristig ein Ersatztermin angeboten – das erfahren Sie dann hier.

Borkener Zeitung vom 22. August 2017

Veröffentlicht am 25. August 2017 in der Kategorie Aktuelles

Umweltschutz im Wandel der Zeit

Natur- und Vogelschutzverein übergab dem Stadtarchiv fünf Chronik-Bände

(pd). Vom einstigen „Kanarienzucht- und Vogelschutzverein“ hin zu einem Bewahrer und Mahner in vielen Fragen des Umweltschutzes – diese spannende Entwicklung dokumentieren fünf Chronik-Bände, die der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken dem Borkener Stadtarchiv als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat. Sie dokumentieren die Vereinsgeschichte von 1931 bis 2002 mit einer Unterbrechung von 1936 bis Anfang 1956, da der Verein in der Zeit des Nationalsozialismus in den Reichsbund Deutscher Kanarienzüchter eingegliedert und erst mit Verzögerung neu gegründet wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Wir sind sehr stolz, diese Chroniken heute noch zu besitzen“, sagte Jochen Teroerde, seit Februar 2011 Vorsitzender des rund 450 Mitglieder zählenden Vereins. Bereits zum 40. Vereinsjubiläum 1971 erstellte der ehemalige Konrektor Erich Vielhauer die ersten Seiten der Chroniken, ab den 1980er Jahren führte Heinz Petersohn diese fort. Sie liefern ein vielfältiges Bild des Vereinslebens mit Tätigkeits- und Versammlungsberichten sowie Artikeln aus der Lokalpresse und aus Fachmagazinen. Aufschlussreich sind auch die zahlreichen Fotos, die wichtige Aktivitäten des Vereins illustrieren – von der Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“ über regelmäßige Arbeitseinsätze an der Nordsee bis hin zur vereinsinternen Karnevalsfeier.

Nach Vorgesprächen mit Stadtarchivleiter Dr. Fasse, der die Chroniken als stadtgeschichtlich bedeutsame Quellen einstufte, erfolgte kürzlich die Übergabe der fünf Chronik-Bände. „Bisher verwahren wir nur wenige Dokumente über Vereinsaktivitäten im Stadtgebiet“, berichtete dabei Diplom-Archivar Thomas Hacker. Doch das Stadtarchiv sieht sich nicht nur als „Gedächtnis“ der Stadtverwaltung, sondern sucht das städtische Leben insgesamt zu dokumentieren. Und dass der Natur- und Vogelschutzverein in den vergangenen Jahrzehnten über Borken hinaus für einen nachhaltigen Umweltschutz eingetreten ist, macht diesen neuen Bestand sehr interessant.

Der Verein selbst sieht seine Chroniken im Stadtarchiv gut verwahrt. Wie alle anderen im Diebesturm verwahrten Bestände zur Geschichte der Stadt sowie der ehemaligen Ämter Gemen-Weseke sowie Marbeck-Raesfeld können sie jederzeit während der Öffnungszeiten (montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr) im Diebesturm eingesehen werden.

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Borkener Zeitung vom 21. August 2017

Veröffentlicht am 24. August 2017 in der Kategorie Presse

Uhu unternimmt „Hausbesuch“

Familie Nachbarschulte flog seltene Eule zu
Von Peter Berger

Seltenen Besuch hat Josef Nachbarschulte seit ein paar Tagen bei sich auf dem Hof. Aus heiterem Himmel flog der ungewöhnliche Gast abends ein, machte zunächst keinen Piep, war aber erstaunlich zutraulich. Nach Ausflügen in die Umgebung kehrte er zielsicher zu den Nachbarschultes zurück. Die Rede ist von einem Uhu.

„Ich züchte schon seit 60 Jahren Vögel, aber ein Uhu ist mir noch nicht untergekommen“, staunte der Landwirt (72) beim ersten Anblick des majestätischen Tieres nicht schlecht. Der Uhu steuerte wohl nicht von ungefähr immer wieder seinen Hof an. Hinter dem Kuhstall stehen viele Volieren, in denen Nachbarschulte nicht weniger als 16 FasanenArten und anderes Ziergeflügel hält. Die könnten eine potenzielle, aber durch die Gitter unerreichbare Beute für die große Eule sein.

Bis auf wenige Meter kann man sich dem etwa 60 Zentimeter großem Vogel nähern, bevor er seine Schwingen ausbreitet, lautlos durch die Luft gleitet und in sicherer Entfernung auf der Wiese wieder landet. Woher der Uhu kommt, weiß Nachbarschulte nicht. Um eine Verwechslung mit anderen Arten auszuschließen, ließ er sich seine Entdeckung vom Heidener Landschaftswart Gerhard Weber bestätigen: „Ich war völlig überrascht“, so Weber, der ehrenamtlich Wald, Feld und Flur im Blick behält. Weil dieser Eule die Scheu fehle, könnte es sich vielleicht um ein an Menschen gewöhntes Exemplar handeln, das aus einem Tier- oder Vogelpark entwichen sei. Aber das sei pure Spekulation. Wahrscheinlicher ist, dass der Uhu tatsächlich einer Brut im Umland entstammen könnte.

Galt der Vogel, zu dessen Beute Mäuse, Ratten und Kaninchen zählt, in den 1970er Jahren als ausgestorben, so gehen Experten inzwischen von 250 bis 300 Paaren in NRW aus. Auch in den Wäldern der Hohen Mark ist der stattliche Vogel bereits nachgewiesen worden. Auf Betreiben der Biologischen Station Kreis Recklinghausen wurden bereits spezielle Nisthilfen angebracht.

Auch im Borkener Stadtgebiet haben Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins bereits ein Brutpaar beobachten können. „Der Uhu ist wie andere Großvögel auch wieder häufiger anzutreffen“, weiß zweiter Vorsitzender Hans-Wilhelm Grömping zu berichten. Einerseits scheinen sich jahrzehntelange Naturschutzbemühungen auszuzahlen, andererseits sei der Uhu, ursprünglich ein Felsenbewohner, recht anpassungsfähig und finde inzwischen selbst in Ballungsräumen hier und da sein Auskommen, so Grömping.

Bis auf weiteres können sich Josef Nachbarschulte und seine Tochter Birgit noch an dem seltenen Anblick erfreuen. Die Enkelkinder Pia und Thea verlieren unterdessen die Scheu vor dem stattlichen Tier mit dem durchdringenden Blick. Irgendwann aber wird sich „Hans“, wie Nachbarschulte „seinen“ Uhu genannt hat, wohl auf Nimmerwiedersehen auf- und davonmachen.

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Mokka vom Juli 2017

Veröffentlicht am 05. Juli 2017 in der Kategorie Presse

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Naturschutz – ganz konkret

Wie vielseitig der Einsatz in und für die Natur sein kann, das zeigt der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken. Die Mokka-Reaktion hatte Gelegenheit, einige Mitglieder bei ihrer Arbeit zu begleiten.

Dienstagmorgen, 9.30 Uhr. Die Fütterung der Tiere im Vogelpark Borken ist bereits vorbei. In den elf Gehegen tummeln sich Diamantfasan und westfälischer Totleger, Pfauen und Enten, diverse Taubenarten und Wachteln. In der verglasten Voliere nebenan quäken Zebrafinken, singen Kanarienvögel und zwitschern bunte Wellensittiche. Auf dem Teich schwimmen Gänse, Knäk- und Krickenten. Ein Idyll zweifellos, das der Natur- und Vogelschutzverein (NUV) Kreis Borken hier im Stadtpark seit vielen Jahren unterhält. Erst im letzten Jahr wurde die Anlage neu geordnet, die Zuwegung zu den Gehegen verbessert. Der Erfolg ist auch an diesem Morgen ablesbar. Senioren, Mütter mit Kleinkindern und diverse weitere Spaziergänger schlendern an den Zäunen vorbei und beobachten das tierische Treiben. Doch was hat die Haltung von Rassehühnern und Papageien mit Naturschutz zu tun? Die Vorstandsmitglieder des NUV haben ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage. „Die meisten Menschen haben Interesse an der Natur, finden aber keinen Zugang. Der Vogelpark liefert ihnen einen, bringt ihnen auf einfache Art Natur nahe. Gerade Kinder lassen sich von der Kreatur packen“, sagt Hans-Wilhelm Grömping. Begeisterung für die Natur wecken und ganz praktisch ausleben zu können, das ist ein wichtiges Anliegen auch für Jochen Teroerde, den Vorsitzenden des Vereins. „Bei uns kann man zum Beispiel Patenschaften für einzelne Tiere übernehmen, ob für einen Papagei oder einen Hühnerstamm“, sagt er. „Hier kann man Tiere füttern und betreuen, ohne eine eigene Voliere oder gar einen Kleinkäfig anschaffen zu müssen.“ Friedhelm Triphaus hatte früher selber einen kleinen Hühnerhof und engagiert sich seit einiger Zeit als Fütterer im Park. „Nur was man kennt, das schützt man auch“, bringt er das Thema Naturschutz auf den Punkt und führt auch gleich ein Beispiel an. „Wir veranstalten regelmäßig Führungen mit Kindergartengruppen und zeigen ihnen den Weg vom Ei bis zum Huhn.“ Auch für Altenheimbewohner gibt es Angebote. „Bei älteren Menschen sorgen die akustischen und optischen Reize der Tierwelt für eine gute basale Stimulation“, sagt Jochen Teroerde, der beruflich in der Pflege tätig ist.

Vogel- und Naturschutz werde im Park aber auch ganz konkret betrieben. „Wir haben hier einige heimische Wildenten, die man in der Natur nur selten sieht. Wir halten einige vom Aussterben bedrohte Haustierrassen und bieten rund um den Park auch zahlreichen Wildvögeln eine Heimat“, erläutert Teroerde. Darüber hinaus gebe es zahlreiche weitere Projekte, Exkursionen und Initiativen des Vereins, an denen man teilnehmen könne.

Ortswechsel: Drei Tage später, früher Abend im Wildpark Anholter Schweiz. Hans-Wilhelm Grömping begrüßt rund 20 naturinteressierte Besucher zu einem geführten Rundgang durch das künstlich angelegte Wildbiotop bei Isselburg. Die Gruppe ist bunt gemischt und hängt wissbegierig an den Lippen des Exkursionsleiters. Und der weiß sein Publikum humorvoll, vor allem aber sehr in – formationsreich zu unterhalten. Es ist ruhig geworden im Park, das Tagespublikum ist nahezu ganz verschwunden. Iltis und Fischotter, Wölfe, Luchse und Wildkatzen kommen aus ihrer Deckung und lassen sich bereitwillig anschauen. Lediglich die Steinmarder, Waschbären und Marderhunde bleiben faul in ihren Kuhlen und Höhlen liegen. Und auch vom Uhu-Pärchen ist nichts zu sehen. „Die haben gerade ein Gelege und sind deshalb etwas scheuer als sonst“, weiß Hans-Wilhelm Grömping zu berichten. Zu jedem Tier hat er Informationen parat, keine Frage bleibt offen.

Sind die Weißstörche hier heimisch? Mittlerweile ja, einige sind als echte Wildvögel zugereist, andere können auch aus Zoos stammen. Darf man die Rentiere füttern? Bloß nicht. Die brauchen ganz spezielle Kost wie finnische Gräser und Flechten und und einige sind schon an falschem Futter verendet. Warum verfolgt die Gans die anderen Wasservögel so aggressiv? Wahrscheinlich hat sie ein Gelege in der Nähe. Ganz nebenbei weist Grömping auf das Rufen eines Buntspechtes hin oder erzählt etwas über die Zusammensetzung des Wolfsrudels und die lange Leidensgeschichte der Bären, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Drei Stunden vergehen wie im Flug. Die Teilnehmer des Rundgangs gehen randvoll mit Informationen und ziemlich beeindruckt zum Parkplatz zurück. So hat man eine Wildpark-Führung noch nicht erlebt.

Weitere sechs Tage später.
Treffpunkt ist der Keller unter dem Schwimmbad der Johannesschule in Gemen. Hier hat die Werkgruppe des Natur- und Vogelschutzvereins seit knapp einem Jahr ihr neues Domizil. „Die Räume an der Josefschule wurden für den offenen Ganztagsbetrieb gebraucht, also sind wir umgezogen“, berichtet Hans-Günter Böing, Sprecher der Werkgruppe. Jeden Mittwoch um 18 Uhr treffen sich hier einige begeisterte Bastler, um Nistkästen und Futterhäuser für Vögel sowie Nisthilfen für Bienen und Hummeln zu montieren. Sägen, Fräsen, Bohrmaschinen – alles ist vorhanden. Für den Bau von Kauzröhre und Meisenkasten sei kein besonderes Spezialwissen nötig, sagt Böing. „Die meisten Informationen über Nisthilfen sind heute frei verfügbar. Man braucht lediglich ein bisschen handwerkliches Geschick.“ Das bringen seine Männer allesamt mit. Der eine ist gelernter Elektriker und will im Rentenalter „einfach noch ein bisschen mit anpacken“. Der nächste kommt aus dem Metallfach, hatte aber immer schon ein Faible für Holz. Ein dritter war Bahnarbeiter und schätzt „das schöne Arbeiten“, mit dem die freie Zeit sinnvoll genutzt werde.

Das Gros der anfallenden „Arbeiten“ sind Meisen-Nistkästen, die fertig montiert werden oder auch als Bausätze rausgehen. „Wir gehen damit in Schulen und Kindergärten, wo Eltern und Kinder gemeinsam so einen Nistkasten zusammenbauen können“, berichtet Hans-Günter Böing. Viele Bausätze gehen in großen Bananenkisten an Städte und Schulen im Kreis und weit darüber hinaus. Die Nistkästen tragen zwei Brennstempel, das Vereinsemblem mit dem fliegenden Brachvogel sowie das Logo der Kreisstadt. Damit sind die Nistkästen auch eine Art „Botschafter“ für die Stadt.

Nicht selten kommen aber auch Anfragen für andere Nisthilfen. „Wir sind spezialisiert auf Höhlenbrüter wie Meise, Baumläufer, Hohltaube und Kauz, haben aber auch schon einen Kasten für Wanderfalken und Unterschlüpfe für Fledermäuse gebaut“, berichtet Böing. Auftraggeber seien beispielsweise der NABU und die Naturfördergesellschaft des Kreises, aber auch viele Privatleute träten an die Werkgruppe heran. Und natürlich packen die rüstigen Rentner auch an, wenn vereinsintern Hilfe nötig ist. Das können Reparaturarbeiten im Vogelgehege sein, die Erstellung von Schautafeln, Unterstützung bei der Landschaftspflege und in der Waldschule oder auch beim Verkauf von Nisthilfen und Futterhäusern.

„Übrigens, jeder Neubürger der Stadt Borken bekommt auf Wunsch einen Nistkasten geschenkt“, sagt Jochen Teroerde, der noch einiges über die Aktionsfelder des Vereins zu erzählen weiß. „Bei uns kann so ziemlich jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten und Interessen mitmachen. Wir haben Gruppen, die sich mit Biogärtnern und Bienen, Weidenflechten und Baumpflege, Naturpädagogik und naturverträglichem Tourismus beschäftigen. Wir planen eine Frauenwerkgruppe und eine Kindergruppe, laden regelmäßig zu Naturführungen sowie Vorträgen ein und tauschen auf unserer Internet seite Naturbeobachtungen aus“, so Jochen Teroerde. Nicht zuletzt sei man offen für neue Anstöße und Ideen von außen. „Wir freuen uns über jeden Naturfreund, der sich einbringen will. Sprechen Sie uns einfach an!“

Borken-Tasche

Veröffentlicht am 03. Juli 2017 in der Kategorie Aktuelles

Im Rahmen der Klimawoche können Sie während des Feierabendmarktes am 5. Juli 2017 vom 15 Uhr bis 19 Uhr sowie am Samstag, dem 8. Juli 2017 von 10 Uhr bis 14 Uhr in der Remigiusstraße 2 in Borken Ihre Plastiktüten gegen eine Borken-Tasche aus Recycling-Material tauschen.

Mehr Informationen erhalten Sie bei der Stadt Borken.

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Vogelkundliche Wanderung um den Pröbsting-See

Veröffentlicht am 12. Mai 2017 in der Kategorie Berichte

Um 8 Uhr morgens trafen sich am Samstag, dem 6. Mai, mehr als 40 Personen an der Kapelle im Pröbsting, um bei einer Wanderung den Vogelstimmen zu lauschen und um den ein oder anderen Vogel zu beobachten.

Auf der einen Seite zeigt die hohe Zahl der Teilnehmer auf, wie hoch das Interesse der Menschen an der Natur und den Vögeln auch heute noch ist, auf der anderen Seite ist es natürlich schwer, mit 40 Personen denselben Stimmen zu lauschen und so waren manche Vögel längst weg, wenn das Ende der „Prozession“ vorübergezogen war. Eindrucksvolles bekamen aber dennoch alle zu hören oder zu sehen: Nachtigallen sangen z.B. unbeeindruckt von ihren Zuhörern lautstark und wohlklingend in den Büschen und verzückten ihre Zuhörer. Auch den Eisvogel bekamen die meisten Teilnehmer zu sehen. Nachtigall und Eisvogel sind typische Vögel im Pröbsting wie auch Garten- und Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Fitis, die wie Rotkehlchen, Zaunkönig oder Buchfink gut vertreten sind oder Grau- und Nilgänse, Bläss- und Teichrallen, die wie die Haubentauchern den See bewohnen.

Dem Wunsch vieler Teilnehmer, vogelkundliche Wanderungen häufiger durchzuführen, möchte der Natur- und Vogelschutzverein in Zukunft auf jeden Fall entsprechen und deshalb ab 2018 vermehrt anbieten.

Anmeldung zur Exkursion zur Anholter Schweiz

Veröffentlicht am 10. Mai 2017 in der Kategorie Aktuelles

Zu einer exklusiven Abendführung mit Hans Wilhelm Grömping durch die Anholter Schweiz lädt der Natur- und Vogelschutzverein Kreis Borken am Donnerstag, 18. Mai ein:

Einer Gruppe von maximal 20 Personen bringt Grömping, der diesen Naturpark wie seine Westentasche kennt, die tierischen Bewohner ab 18 Uhr näher. Zur Bildung von Fahrgemeinschaften treffen sich die Teilnehmer um 17 Uhr am Parkplatz Kaufland in Borken.

Verbindliche Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 02861/2859 bis zum 16. Mai in der Reihenfolge ihres Ankommens berücksichtigt. Die Kosten der Veranstaltung übernehmen die Natur- und Vogelfreunde.

Stadtradeln vom 1. bis zum 21. Mai

Veröffentlicht am 30. April 2017 in der Kategorie Aktuelles

die Stadt Borken beteiligt sich in diesem Jahr vom 1. bis 21. Mai 2017 erstmalig am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADLEN.

In diesem Zeitraum sind alle Borkener und Borkenerinnen aufgerufen, möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurückzulegen und so einen Beitrag für den Radverkehr und letztlich den Klimaschutz zu leisten.

So funktioniert es: Beim STADTRADELN sollen sich Teams bilden und während des 21-tägigen Aktionszeitraums die mit dem Fahrrad „erstrampelten“ Kilometer erfassen. Teilnehmen können alle, die in Borken wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Die Teilnehmer registrieren sich online unter www.stadtradeln.de und tragen ihre erradelten Kilometer dort im Online-Radelkalender ein. Für Teilnehmer, die ihre Daten nicht im Internet eintragen möchten, hält die Tourist-Info Borken Erfassungsbögen bereit. Diese können dort während des Aktionszeitraums abgegeben werden.

Nach Abschluss der Aktion prämiert die Stadt Borken:

  • die drei besten Teams mit den meisten Radelkilometern (absolut)
  • die drei besten Teams mit den meisten Radelkilometern pro Teammitglied (Durchschnittswert)
  • die drei Unternehmen mit den meisten Radelkilometern pro teilnehmendem MitarbeiterIn (Durchschnittwert)
  • die drei Schulklassen mit den meisten Radelkilometern pro teilnehmendem SchülerIn (Durchschnittswert)

Das beste Team der ersten drei Kategorien erhält je 200,- € in Gutscheinen, das zweitplatzierte Team  je 150,- € in Gutscheinen und das drittplatzierte Team 75,- € in Gutscheinen. Die Gewinner können auswählen, ob der Gewinn in Gutscheinen für den Werbekreis Borken (einlösbar bei zahlreichen Einzelhändlern) oder den Feierabendmarkt ausgegeben werden soll. Die beste Schulklasse erhält einen Besuch im Kletterwald Borken für die gesamte Klasse. Zusätzlich werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Sachpreise verlost.

Beteiligen auch Sie sich mit Ihrem Verein, Familien- oder Freundeskreis an der Aktion STADTRADELN! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie weitere Personen motivieren, aufs Fahrrad zu steigen und somit ein Zeichen für mehr Radverkehr zu setzen.

Im Anschluss an den bundesweiten Aktionszeitraum (1. Mai – 30. September) zeichnet das Netzwerk Klimabündnis die fahrradaktivste Kommunen aus. Gemeinsam können wir Borken zu einer guten Platzierung verhelfen und zeigen wie aktiv unsere Stadt ist.

Flyer Stadtradeln (pdf)

Vor dem Frühstück zu den Wildpferden

Veröffentlicht am 15. April 2017 in der Kategorie Berichte

Als einen überaus gelungenen Versuch kann man die Frühaufsteher-Exkursion des Natur- und Vogelschutzvereins Kreis Borken e.V. zu den Wildpferden im Merfelder Bruch bezeichnen. 40 Personen folgten am Gründonnerstag ab 6.30 Uhr den Ausführungen der Revierförsterin Friderike Rövekamp.

Sie informierte ausführlich über die Biologie, das Sozialverhalten der Wildpferde, beantwortete Fragen zur Fütterung und zur medizinischen Versorgung der Tiere. Weiterhin informierte Frau Rövekamp über aktuelle Forschungsergebnisse der TU Hannover und die Ergebnisse daraus im Herdenmanagement und beantwortete zudem zahlreiche Fragen der Exkursionsteilnehmer.

Die Gruppe aus dem Borkener Raum kam sehr nah an die Wildpferde heran, schoss Fotos der Vierbeiner, ebenso von einem Rotmilan, der aus luftiger Höhe das Geschehen beobachtete. Gegen 7.45 Uhr war der Wissenshunger der Exkursionsteilnehmer gestillt und der eigene, kleine Hunger meldete sich, sodass Mann, Frau und Kind um einige Erkenntnisse reicher nach Hause zum Frühstückstisch reiste.